6. April 2020

Liebesgedichte

Liebesgedichte kommen nie aus der Mode.

Wer kennt das nicht: Das Herz fließt über. Glück, Sehnsucht und Hoffnung brauchen ein Ventil. Früher griffen Liebende zur Feder, heute greifen sie in die Tasten um ein Liebesgedicht zu schreiben. Wer nicht selbst ein Liebesgedichte formuliert und feilt, kann zum Glück auf Internetseiten wie dieser die schönsten Liebesgedichte aus mehreren Jahrhunderten finden. Vielleicht fehlt Dir ja nur ein wenig Anregung, damit das eigene Liebesgedicht etwas Besonderes wird.

Die Liebe – Matthias Claudius
Die Liebe hemmet nichts; Sie kennt nicht Tür noch Riegel Und drängt durch alles sich: Sie ist ohn’ Anbeginn, Schlug ewig ihre Flügel Und schlägt sie ewiglich.
Bezaubert - Karl Siebel
Karl Siebel Die Wange läßt die Wange nicht; Es läßt nicht Mund von Mund, Und ach! es läßt sich lange nicht, Was ein’s in Herzens Grund. Möcht’ bei dir weilen immerdar; – Dich schauen selig an! – Bei Gott, es hat’s uns wunderbar Ein Zauber angethan.
Auf dem Teich – Nikolaus Lenau
Auf dem Teich, dem regungslosen, weint des Mondes holder Glanz, flechtend seine bleichen Rosen in des Schilfes grünen Kranz. Weinend muß mein Blick sich senken: durch die tiefste Seele geht mir ein süßes Deingedenken, wie ein stilles Nachtgebet.
Trost – Theodor Storm
So komme, was da kommen mag solange du lebst, ist es Tag Und geht es in die Welt hinaus wo Du mir bist, bin ich zu Haus. Ich seh’ Dein liebes Angesicht ich seh’ die die Schatten der Zukunft nicht.
Die Liebe – Gotthold Ephraim Lessing
Ohne Liebe Lebe, wer da kann! Wenn er auch ein Mensch schon bliebe, Bleibt er doch kein Mann. Süße Liebe, Mach mein Leben süß! Stille nie die regen Triebe Sonder Hindernis. Schmachten lassen Sei der Schönen Pflicht! Nur uns ewig schmachten lassen, Dieses sei sie nicht.
Wenn du sprichst – Else Lasker-Schüler
Wenn du sprichst, wacht mein buntes Herz auf. Alle Vögel üben sich Auf deinen Lippen. Immerblau streut deine Stimme Über den Weg; Wo du erzählst, wird Himmel. Deine Worte sind aus Lied geformt, Ich traure, wenn du schweigst. Singen hängt überall an dir – Wie du wohl träumen magst?
An die Liebe - Friedrich von Hagedorn
Tochter der Natur, Holde Liebe! Uns vergnügen nur Deine Triebe. Gunst und Gegen-Gunst Geben allen Die beglückte Kunst Zu gefallen
Amors Pfeil – Gottfried August Bürger
Amors Pfeil hat Widerspitzen. Wen er traf, der laß’ ihn sitzen, Und erduld’ ein wenig Schmerz! Wer geprüften Rat verachtet, Und ihn auszureißen trachtet, Der zerfleischt sein ganzes Herz.
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Mein Herz, ich will dich fragen – Friedrich Halm
Mein Herz ich will dich fragen:
Was ist denn Liebe, sag?
“Zwei Seelen und ein Gedanke,
zwei Herzen und ein Schlag!”

Und sprich, woher kommt Liebe?
“Sie kommt und sie ist da!”
Und sprich, wie schwindet Liebe?
“Die war’s nicht, der’s geschah!

Und was ist reine Liebe?
“Die ihrer selbst vergißt!”
Und wann ist Lieb am tiefsten?
“Wenn sie am stillsten ist!”

Und wann ist Lieb am reichsten?
“Das ist sie, wenn sie gibt!”
Und sprich, wie redet Liebe?
“Sie redet nicht, sie liebt!”

Wenn ich ein Vöglein wär – Gottfried Herder
Wenn ich ein Vöglein wär
Und auch zwei Flügel hätt’,
Flög ich zu dir;
Weil’s aber nicht kann sein,
Bleib ich allhier.

Bin ich gleich weit von dir,
Bin doch im Schlaf bei dir,
Und red’ mit dir:
Wenn ich erwachen tu,
Bin ich allein.

Es vergeht keine Stund’ in der Nacht,
Da mein Herze nicht erwacht,
Und an dich denkt,
Daß du mir viel tausendmal
Dein Herz geschenkt.

Küss mich – Louise Labé
Küß mich noch einmal, küß mich wieder, küsse
Mich ohne Ende. Diesen will ich schmecken,
In dem will ich an deiner Glut erschrecken,
Und vier für einen will ich, Überflüsse

Will ich dir wiedergeben. Warte, zehn
Noch glühendere, bist du nun zufrieden?
O daß wir also, kaum mehr unterschieden,
Glückströmend ineinander übergehn.

In jedem wird das Leben doppelt sein.
Im Freunde und in sich ist einem jeden
Jetzt Raum bereitet. Laß mich Unsinn reden:
Ich halt mich ja so mühsam in mir ein
Und lebe nur und komme nur zur Freude,
Wenn ich, aus mir ausbrechend, mich vergeude.

Du meine Seele, du mein Herz – Friedrich Rückert
Du meine Seele, du mein Herz,
Du meine Wonn, o du mein Schmerz,
Du meine Welt, in der ich lebe,
Mein Himmel du, darein ich schwebe,
O du mein Grab, in das hinab
Ich ewig meinen Kummer gab.
Du bist die Ruh, du bist der Frieden,
Du bist der Himmel mir beschieden.
Daß du mich liebst, macht mich mir wert,
Dein Blick hat mich vor mir verklärt,
Du hebst mich liebend über mich,
Mein guter Geist, mein bessres Ich!

Liebeseifer – Martin Opitz

Ach Liebste laß uns eilen!
Noch ist es Zeit
Es schadet das Verweilen
Uns beiderseit.

Der edlen Schönheit Gaben
Fliehn Fuß für Fuß
Daß alles, was wir haben,
Uns schwinden muß.

Der Wangen Ziehr verbleichet
Das Haar wird greiß
Der Augen Feuer weichet
Die Brunst wird Eiß.

Das Mündlein von Korallen
Wird ungestalt,
Die Hände, sie verfallen
Und du wirst alt.

Drum laß und jetzt genießen
Der Jugend Frucht
Eh’ als wir folgen müssen
Der Jahre Flucht.

Wo du dich selber liebest,
So liebe mich;
Gib mir – das, wann du gibest,
Verlier auch ich.

Michelangelo an Vittoria Colonna
Hätt ich geahnt, als ich zuerst Dich schaute
daß mich die warme Sonne Deiner Blicke
verjüngen würde und mit dem Geschicke
feuriger Glut im Alter noch betraute.

Ich wäre, wie der Hirsch, der Luchs, der Panther
entflohen jeder schnöden Schicksalstücke
und wäre hingeeilt zu meinem Glücke.
Längst wären wir begegnet dann einander!

Doch warum gräm ich mich, wo ich nun finde
in Deinen Engelsaugen meinen Frieden,
all meine Ruhe und mein ganzes Heil?

Vielleicht wär damals mir dies Angebinde
noch nicht geworden, das mir nun beschieden,
seit Deiner Tugend Fittich ward mein Teil.

Romantische Liebesgedichte für mein Schatz

Ein Liebesgedicht zählt immer noch zu den schönsten und romantischsten Formen der Liebeserklärung, die es gibt. Im literarischen Stil kann man beweisen, dass man seinen Herzenspartner nie im Stich lässt. Die bekanntesten deutschen Dichter wie Johann Wolfgang von Goethe oder Heinrich Heine haben zu ihren Lebzeiten zahlreiche Liebesgedichte verfasst. Die Gedichte von folgenden Autoren könnten dir auch gefallen:

Unter den Linden – Walter von der Vogelweide
Unter der Linden,
an der Heide,
da unser zweier Bette was,
da möget ihr finden
hold sie beide
gebrochen Blumen so wie Gras.
Vor dem Walde in einem Tal
tandaradei!
lieblich sang die Nachtigall.

Ich kam gegangen
zu der Aue,
da schon mein Trauter kommen hin.
Da ward ich empfangen,
hehre Fraue,
daß ich noch immer selig bin.
Küßt er mich? Wohl tausend Stund.
tandaradei!
Seht, wie rot mir ist der Mund!

Da hat er gemachet
mir und sich
von Blumen eine Bettestatt.
Des wird noch gelachet
inniglich,
kommt jemand an den selben Pfad.
Bei den Rosen er wohl mag
tandaradei!
merken, wo das Haupt mir lag.

Daß er bei mir lag,
wüßt es einer,
behüte Gott, so schämt ich mich.
Was er mit mir pflag –
keiner, keiner
befinde das, als er und ich,
und ein kleines Vogelein:
tandaradei!
Das mag wohl getreue sein.

Immer Liebe – Ernst Moritz Arndt
Und klingst du immer Liebe wieder?
Und immer nur denselben Ton?
Und weißt du keine andern Lieder
Als Gottes Sohn, von Gottes Sohn?
Muß er dein Licht, dein Glanz, dein Schein,
Muß er dein Alles, Alles sein?

Ja, er allein: in diesem Namen,
In diesem allerschönsten Ton,
Klingt aller Himmel Himmel Amen,
Das Heilig! Heilig! klingt vom Sohn,
Und Cherubim und Seraphim
Anbetend knien sie hin vor ihm.

Ja, er allein: soweit die Winde
Das grüne Erdenrund umwehn,
Muß nun im Klang vom hohen Kinde,
Das Mensch ward, aller Jubel gehn:
Es klinget kein so süßer Ton
Als von dem Sohn und aus dem Sohn.

Nein, nimmer lernt es andre Lieder
Das arme, sündenkranke Herz,
Nein, nimmer klingt es andres wieder
Als jener Sehnsucht süßen Schmerz
Vom Menschensohn, vom Gottessohn,
Dies bleibt das Lied, der Klang, der Ton.

Du bleibst das Lied, du liebste Liebe,
Du bleibst die Sehnsucht, schönstes Bild,
Du Licht der Lichter, Trieb der Triebe,
Woraus der Himmel Wonne quillt:
Mein Herz klingt deine Herrlichkeit
Von nun an bis in Ewigkeit.

Wir gehen am Meer im tiefen Sand – Max Dauthendey
Wir gehen am Meer im tiefen Sand,
Die Schritte schwer und Hand in Hand.
Das Meer geht ungeheuer mit,
Wir werden kleiner mit jedem Schritt.
Wir werden endlich winzig klein
Und treten in eine Muschel ein.
Hier wollen wir tief wie Perlen ruhn,
Und werden stets schöner, wie die Perlen tun.

Die Liebe – Wilhelm Busch

Die Liebe war nicht geringe,
Sie wurden ordentlich blaß;
Sie sagten sich tausend Dinge
Und wußten immer noch was.
Sie mußten sich lange quälen,
Doch schließlich kam`s dazu,
Daß sie sich konnten vermählen.
Jetzt haben die Seelen Ruh.
Bei eines Strumpfes Bereitung
Sitzt sie im Morgenhabit;
Er ließt in der Kölnischen Zeitung
Und teilt ihr das nötigste mit

Andenken – Friedrich von Matthison
Ich denke dein,
Wenn durch den Hain
Der Nachtigallen
Akkorde schallen!
Wann denkst du mein?

Ich denke dein
Im Dämmerschein
Der Abendhelle
Am Schattenquelle!
Wo denkst du mein?

Ich denke dein
Mit süßer Pein
Mit bangem Sehnen
Und heißen Tränen!
Wie denkst du mein?

O denke mein,
Bis zum Verein
Auf besserm Sterne!
In jeder Ferne
Denk ich nur dein.

Grenzen der Liebe – Marie von Ebner-Eschenbach
Alles kann Liebe:
zürnen und zagen,
leiden und wagen,
demütig werben,
töten, verderben,
alles kann Liebe.
Alles kann Liebe:
lachend entbehren,
weinend gewähren,
heißes Verlangen
nähren in bangen,
in einsamen Tagen –
alles kann Liebe –
nur nicht entsagen!

Liebe – Heinrich von Littrow
Die Liebe gleicht der Welle, Die plätschernd sich erhebt, Wer weiß, woher sie flutet, Wer weiß, wohin sie schwebt; Wer weiß, ob sie uns schaukelnd Nicht sanft zum Hafen bringt, Wer weiß, ob sie als Woge Nicht unser Schiff verschlingt.
Niemand weiß - Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau
Niemand weiß, wie schwer mir’s fällt, Flammen in der Brust zu hegen, Und sie dennoch vor der Welt Nicht ans freie Licht zu legen. Feuer läßt sich nicht verhehlen, Denn sein Glanz ist allzu klar, Und die Glut verliebter Seelen Macht sich selber offenbar.
Auszug aus dem Lied von der Glocke - Friedrich von Schiller
O! zarte Sehnsucht, süßes Hoffen, Der ersten Liebe goldne Zeit! Das Auge sieht den Himmel offen, es schwelgt das Herz in Seligkeit. Oh, daß sie ewig grünen bliebe, Die schöne Zeit der jungen Liebe!
Gieß in meine Seele deine - Robert Eduard Prutz
Gieß in meine Seele deine, Meine hast du längst getrunken, Wie im Morgensonnenscheine Untergehn der Sterne Funken: Daß mit wonnevollen Schmerzen Gleiche Flammen uns durchwühlen! Dass wir beide tief im Herzen Eines Blutes Pulsschlag fühlen.
Die Liebe, wenn sie neu - Angelus Silesius
Die Liebe, wenn sie neu, braust wie ein junger Wein: Je mehr sie alt und klar, je stiller wird sie sein.
Glückes genug – Detlev von Liliencron
Wenn sanft du mir im Arme schliefst, Ich deinen Atem hören konnte, Im Traum du meinen Namen riefst, Um deinen Mund ein Lächeln sonnte – Glückes genug. Und wenn nach heißem, ernstem Tag Du mir verscheuchtest schwere Sorgen, Wenn ich an deinem Herzen lag Und nicht mehr dachte an ein Morgen – Glückes genug.
Seliger Tod – Ludwig Uhland
Gestorben war ich Vor Liebeswonne; Begraben lag ich In ihren Armen; Erwecket ward ich Von ihren Küssen; Den Himmel sah ich In ihren Augen.
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Neue Liebe – Emanuel Geibel
Hinaus ins Weite!
Frühling kommt bald.
Durch Schneegebreite
Zum Fichtenwald!
An stürzenden Bächen
Schwindelnde Bahn,
Durch sausende Wipfel
Zum Fels, zum Gipfel
Hinauf, hinan!

Sauge, durstiger Wind, nur, sauge
Mir die stürzende Träne vom Auge,
Leg’ an die brennende Stirne dich an!

Ach, nach dem Trauern,
Dem dumpfen Schmerz
Wie löst dies Schauern
Selig mein Herz!
O rastlos Drängen,
Willst du gewaltsam
Die Brust zersprengen?
Ich kenne dich –
Liebe, Liebe, du kommst unaufhaltsam
Noch einmal, Herrliche, über mich!

Das Liebesgedicht – Gustav Falke
Färbte nicht mein kleines Lied
Höher dir die Wangen?
Schuf dir nicht mein kleines Lied
Heimlich Herzverlangen?

Drücktest du auf jeden Reim
Nicht die lieben Lippen,
Wie die Bienen süßen Seim
Von den Blumen nippen?

Alles dieses träumt’ ich mir,
Als ich es beschrieben,
Oder ist dir nur Papier,
Nichts als das, mein Lieben?

Und durch alle Felder fegt’s,
Hui, der Wind, der rasche?
Oder auf dem Herde legt’s
Küchenglut in Asche?

Seit ich ihn gesehen – Adelbert von Chamisso
Seit ich ihn gesehen,
glaub ich, blind zu sein;
wo ich hin nur blicke,
seh ich ihn allein.
Wie im wachen Traume
schwebt sein Bild mir vor,
taucht aus tiefstem Dunkel
heller nur empor.

Sonst ist licht- und farblos
alles um mich her,
nach der Schwestern Spiele
nicht begehr ich mehr.
Möchte lieber weinen
still im Kämmerlein;
seit ich ihn gesehen,
glaub ich blind zu sein.

Der Stern der Liebe – Johann Wilhelm Ludwig Gleim
Am Himmel steht ein schöner Stern,
Der heißt der Stern der Liebe,
Man sucht ihn auf, man sieht ihn gern,
Und ist’s am Himmel trübe,
Dann missen wir sein schönes Licht,
Denn durch die Wolken scheint er nicht.

Wenn ich zu meinem Mädchen geh’
Im Kühlen und im Dunkeln,
Und dann den Stern der Liebe seh’
Am dunkeln Himmel funkeln,
Dann fühl’ ich Liebe, dann ruf’ ich:
Komm’ Mädchen, komm’ und küsse mich!

Dann kommt’s, dann fühlt das Mädchen sich,
Als wenn’s mich küssen müßte;
So zärtlich küßt’s, als wenn es mich
Nur mit der Seele küßte;
Dann wird’s vertraulich, nennt mich du,
Und alle Sternlein sehen zu!

An dem Feuer saß das Kind – Clemens Brentano
An dem Feuer saß das Kind,
Amor, Amor,
Und war blind;
Mit dem kleinen Flügel fächelt
In die Flamme er und lächelt,
Fächle, lächle, schlaues Kind!
Ach, der Flügel brennt dem Kind,
Amor, Amor
Läuft geschwind!
»O, wie mich die Glut durchpeinet!«
Flügelschlagend laut er weinet,
In der Hirtin Schoß entrinnt
Hülfeschreind das schlaue Kind.
Und die Hirtin hilft dem Kind
Amor, Amor,
Bös und blind.
Hirtin, sieh, dein Herz entbrennet,
Hast den Schelm du nicht gekennet?
Sieh, die Flamme wächst geschwind,
Hüt’ dich vor dem schlauen Kind!

Ich denke dein im Morgenlicht des Maien – Theodor Körner
Ich denke dein im Morgenlicht des Maien,
Im Sonnenglanz;
Ich denke dein, wenn mich die Sterne freuen
Am Himmelskranz.

Ich sorg’ um dich, wenn in des Berges Wettern
Der Donner lauscht;
Du schwebst mir vor, wenn in den dunkeln Blättern
Der Zephir rauscht.

Ich höre dich, wenn bei des Abends Gluten
Die Lerche schwirrt;
Ich denke dein, wenn durch des Deiches Fluten
Der Nachen irrt.

Wir sind vereint, uns raubt der Tod vergebens
Der Liebe Lust;
O, laß mich ruhn, du Sonne meines Lebens,
An deiner Brust!

Liebe – Otto Julius Bierbaum
Es ist ein Glück zu wissen, daß du bist, Von dir zu träumen hohe Wonne ist, Nach dir sich sehnen macht zum Traum die Zeit, Bei dir zu sein, ist ganze Seligkeit.
Nicht genug - Ludwig Jacobowski
Ich liebe dich, doch nicht genug Für deine Seele, deine süße. Ich hab’ ja Augen nicht genug Für ihre tausend stummen Grüße. Nicht Hände habe ich genug, Um Glück, nur Glück, dir zuzutragen, Und habe Atem nicht genug, Um soviel Liebe auszusagen!
Mädchens Sehnsucht – Richard Dehmel
Möcht’ ein Lied dem Liebsten singen, dass er tief ins Herz mir sieht; doch es will mir nicht gelingen, und mein Sinn ins Weite flieht. Ob es mir an Tönen fehle? ob zu Ihm mein Sinn gleich flieht? Aber meine ganze Seele ist ein einzig Sehnsuchtslied.
Zweifle an der Sonne Klarheit – William Shakespeare
Zweifle an der Sonne Klarheit – William Shakespeare Zweifle an der Sonne Klarheit, Zweifle an der Sterne Licht, Zweifl’, ob lügen kann die Wahrheit, Nur an meiner Liebe nicht.
Unsere Liebe – Hermann Löns
Die Weidenröschen bedecken Die Blöße mit Purpurpracht, Durch rote Tannenstämme Die goldene Sonne lacht. Der Wind treibt goldene Wellen Über den blauen See, Ein großer goldener Vogel Schwebt langsam auf zur Höh’. Wir folgen ihm mit den Augen Und sehen uns lächelnd an, So hoch wie unsere Liebe Er niemals fliegen kann.
Ich liebe Dich wie...
Ich liebe Dich wie keinen vorher. Stunden ohne Dich sind einsam und leer. Ich brauche Dich zum Glücklich sein, bitte lass mich nie mehr allein!
Ich weiß nicht ob es Liebe ist
Ich weiß nicht ob es Liebe ist, was ich für dich empfinde. Aber ich weiß das ich glücklich bin, wenn ich dich zum lachen bringe. Ich weiß das ich mich freue wenn deine Augen strahlen. Und ich weiß das vor ich vor Glück platze, wenn du mich nur anlächelst. Es ist ein Gefühl. Hier in meinem Herzen.
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Ich Liebe dich, Ich liebe dich wirklich sehr

Ich Liebe dich,
Ich liebe dich wirklich sehr
und wenn ich die Augen schliesse sehe ich immer nur dich
und ich sehne mich nach dir,
wenn ich die Augen öffne
und auch wenn du gerade nicht bei mir bist,
kann ich deine Nähe spüren,
in jeder Sekunde und Minute
immer nur nach dir suchen meine Augen
nenne es Liebe, Schicksal oder Wahnsinn
für mich macht das kein Unterschied,
viele Menschen kennen die Liebe,
doch meine Liebe ist was besonderes
weil sie dir gilt.
Und niemals werde ich dich vergessen
aber will ich auch garnicht du gehörst zu mir
und ich werde dich immer lieben bis ich sterbe
und noch weiter darüber hinaus.

 Ich sehe dich in tausend Bildern – Novalis

Ich sehe dich in tausend Bildern,
Maria, lieblich ausgedrückt,
doch keins von allen kann dich schildern,
wie meine Seele dich erblickt.

Ich weiß nur, daß der Wellt Getümmel
Seitdem mir wie ein Traum verweht,
Und ein unnennbar süßer Himmel
Mir ewig im Gemüte steht.

Weihnacht in Ajaccio von Conrad Ferdinand Meyer

Reife Goldorangen fallen sahn wir heute, Myrte blühte,
Eidechs glitt entlang der Mauer, die von Sonne glühte.

Uns zu Häupten neben einem morschen Laube flog ein Falter –
Keine herbe Grenze scheidet Jugend hier und Alter.

Eh das welke Blatt verweht ist, wird die Knospe neu geboren –
Eine liebliche Verwirrung, schwebt der Zug der Horen.

Sprich, was träumen deine Blicke? Fehlt ein Winter dir, ein bleicher?
Teures Weib, du bist um einen lichten Frühling reicher!

Liebst du doch die langen Sonnen und die Kraft und Glut der Farben!
Und du sehnst dich nach der Heimat, wo sie längst erstarben?

Horch! durch paradieseswarme Lüfte tönen Weihnachtsglocken!
Sprich, was träumen deine Blicke? Von den weißen Flocken?

Ich und du – Christian Friedrich Hebbel 

Wir träumten voneinander
Und sind davon erwacht,
Wir leben, um uns zu lieben,
Und sinken zurück in die Nacht.

Du tratest aus meinem Träume,
Aus deinem trat ich hervor,
Wir sterben, wenn sich eines
Im anderen ganz verlor.

Auf einer Lilie zittern
Zwei Tropfen, rein und rund,
Zerfließen in eins und rollen
Hinab in des Kelches Grund

Tag und Nacht muss ich an dich denken

Tag und Nacht muss ich an dich denken.
Wenn ich meine Augen schließe seh ich dein Gesicht vor mir.
Ich weiß nicht wie ich dir das sagen soll.
Ich liebe dich.
Kann nix dafür meine Gefühle zu dir sind viel zu stark.
Ich liebe dich von ganzem Herzen von dem Tag an, an dem ich dich das erste Mal gesehen hab.
I LOVE U SO MUCH
will dich nie mehr verlieren in meinem Leben.
bist mir so enz wichtig.
I LOVE U ­

Liebesbotschaft

Hey, mein süßer Knuddelbär,
wollt Dir nur sagen, ich liebe Dich sehr.

Werde Dir total vertrauen und
Dir alle Sterne vom Himmel klauen.

Egal, ewas andere Leute sagen,
ich werde nie über Dich klagen.

Bin verzaubert, nur von Dir
– leider warst Du bis jetzt nur eine Nacht bei mir.

Du bist das Wichtigste auf Erden,
hoffe, das wir bald ein Pärchen werden.

Doch nun sag,
ob Du mich auch so liebst und ob Du unserer Beziehung eine Chance gibst?